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Wir kennen die Kunst des Märchenerzählens und -lesens seit jeher. Dank ihnen vermitteln wir Kindern Werte, Gefühle, Geschichte und alles, was gut und schlecht ist. Immer mehr Bücher werden moderner, lehrreicher, farbenfroher und kindgerechter gestaltet. Neben dem Vergnügen für Kinder und Eltern bieten Gutenachtgeschichten viele weitere Vorteile.
Warum sollte man Kindern überhaupt vorlesen?
Das gemeinsame Lesen mit Ihrem Kind bietet zahlreiche Vorteile. Es fördert vor allem die positive emotionale Entwicklung, vermittelt Werte und regt zum Nachdenken an. Darüber hinaus stärkt es Fantasie, Gedächtnis und Konzentration. Es erweitert das Allgemeinwissen und regt die Sprachentwicklung an. Die Geschichten in Märchen, erzählt anhand konkreter Figuren, Situationen und deren Erlebnissen, lehren Kinder verschiedene Lebenssituationen und wie man sie bewältigt. Sie helfen ihnen, zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden und vermitteln Werte wie Freundschaft und Liebe.
Leider werden immer mehr Kinder schon früh Computerspielen, Fernsehserien und dem ständigen Piepen von Smartphones ausgesetzt. Der frühe Kontakt mit elektronischen Geräten hemmt die Kreativität von Kindern. Darüber hinaus verursacht er Seh- und Hörbeeinträchtigungen, oft auch geistige Trägheit und Ungeduld, und beeinträchtigt zwischenmenschliche Beziehungen.
Wann sollte man mit dem Vorlesen beginnen?
Wir sollten Kindern schon früh vorlesen. Die positiven Auswirkungen dieser Aktivität zeigen sich bereits in einem frühen Entwicklungsstadium. Kinder sollten das Lesen von Geschichten mit Freude, Geborgenheit und Unbeschwertheit verbinden. Der Aufbau einer engen Bindung zwischen Kind und Eltern ist in den ersten Lebensjahren und auch später noch besonders wichtig. Durch das Vorlesen fördern wir die Gewohnheit, lieber zu Büchern als zu Computerspielen oder Smartphones zu greifen. Die Aufgabe der Eltern ist es, zu zeigen, dass Bücher zum Lesen da sind – zur Freude und nicht zur Bestrafung.
Wie wählt man die richtige Lektüre aus?
In einem anderen Beitrag haben wir einige Ideen für die Abendlektüre vorgestellt. Ooo Hier ! Aber vor allem sollten wir nicht vergessen, für wen wir lesen! Erzählen Sie Kindern, was sie lieben, was sie interessiert und was ihnen Freude bereitet. Es gibt keine allgemeingültige Liste mit Büchern, die jedes Kind lesen muss. Genau wie Erwachsene mögen auch Kinder manche Bücher weniger als andere. Zeigen wir ihnen, was wir in ihrem Alter gelesen haben, und erzählen wir ihnen Geschichten dazu. Das tägliche Vorlesen kann Eltern und Kinder einander näherbringen. Tauschen Sie sich über Ihre Beobachtungen aus, diskutieren Sie und stärken Sie Ihre Bindung.